Exakt am 30. Januar 2007 trafen sich die ersten zehn Neugierigen, die dem genussvollen Rauchen in einer attraktiven Umgebung mit Gleichgesinnten frönen wollten. Nicht einmal, wie schnell festgestellt wurde, sondern von diesem Tag an einmal im Monat, immer am letzten Dienstag dieses Zeitmaßes, ist gemütliches Beisammensein mit „Pipe and Cigars“ in Offenbach-Bieber angesagt.

Der Offenbacher Cigarren- und Pfeifenraucherclub hat sich entwickelt und ist inzwischen auf mehr als sechzig “Mitglieder“ angewachsen. Und dies alles ohne Clubstatuten, Mitgliedsbeiträge oder Aufnahmeritualen. Ein „Kessel Buntes“ macht die Truppe aus: Die Aficionados setzen sich aus Frauen und Männern aller Berufs- und Altersgruppen zusammen und freuen sich, dass in diesem ganz besonderen Club ohne Clubausweis auch die Industriepartner, Tabakhändler, Mitarbeiter führender Tabak-und Cigarrenunternehmen, Schnapsbrenner, um nur einige zu nennen, immer wieder mit Insiderinformationen überraschen. Ohne jedwede Kleiderordnung treffen sich die Genussraucher in der „Käsmühle“ entweder in „ihrer“ gut eingeräucherten „Kutscherstube“ oder in den Sommermonaten im romantischen Biergarten in gemütlicher Runde beim hessischen Nationalgetränk, dem Ebbelwoi, aber auch einem frischen Weizenbier, einem schönen Paulaner – oder einem guten Wein. Eine Fraktion echter Lebensfreunde ist hier innerhalb kürzester Zeit entstanden.

Einen Präsidenten hat der Club ohne Vereinsmeier-Status trotzdem – und dies ist ein Cigarrenfachmann per excellence: der ehemalige Verkaufschef der Charles Fairmorn-Cigarrenfabrik, Klaus Engert. Der rüstige Offenbacher Rentner im „Unruhesstand“, der aktuell noch als Berater für seinen ehemaligen Arbeitsgeber im Einsatz ist, sorgt sich auch darum, dass zu fast jedem Treffen ein ansprechendes Thema gefunden wird und lädt aus dem schier unendlichen Kreis seiner Geschäftsfreunde rund um das braune Gold, auch hin und wieder echte Koryphäen zu den Themen wie Tabak, Cigarre, Pfeife und Raucher-Accessoires ein. Auch der Vilbeler Tabakfachhändler Klaus „Ricci“ Riegelhuth gehört zum Gründerkreis, doch die Fachhandelskollegen Felix Weiss, Bad Homburg, und Gerd Falkum, Miltenberg, gehören mittlerweile ebenso festen Stamm des Clubs auf der Käsmühle. Und der Chef der Käsmühle, Matthias Federau, lässt es sich nicht nehmen, den monatlichen Treffen beizuwohnen und auch die eine oder andere Cigarre zu genießen. Unterstützung hat Engert inzwischen durch den Steinheimer Cigarren-Aficionado Ruppert Imgram bekommen, der sich um die organisatorischen Dinge des Clubs ohne Statuten kümmert. .

Immer am letzten Dienstag im Monat, ab 19 Uhr, treffen sich die rauchenden, genießenden und gutgelaunten Spaßmenschen, die auch den Ernst des Lebens kennen, in ihrem Mühlenstübchen. Wer sich informieren will ruft bei Klaus Engert (069-864916) an oder schaut sich einmal die „Käsmühle“ in Offenbach-Bieber, Dietesheimer Straße 408 an und fragt nach dem Chef. Matthias Federau gibt gerne Auskunft über den KäsmühlGenussRaucher-Club.